Karies verstehen
Karies ist die häufigste Zahnerkrankung. Früh erkannt, lässt sie sich einfach behandeln. Lässt man sie fortschreiten, zerstört sie den Zahn nach und nach bis zum Nerv.

Wie entsteht Karies?
Die Bakterien im Zahnbelag verwandeln den Zucker aus der Nahrung in Säuren. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an, die Schutzschicht des Zahns, und höhlen den Zahn dann nach und nach von innen aus.
Ein gesunder Zahn besteht aus dem Zahnschmelz an der Oberfläche, dem Dentin darunter und der Pulpa im Inneren, die den Nerv und die Blutgefäße enthält.
Die Stadien der Karies


2Beginnende Karies
Die Karies greift den Zahnschmelz und dann das Dentin an. Anfangs ist sie oft schmerzlos, später wird der Zahn empfindlich gegenüber Kälte und Süßem.
→ Sie wird einfach mit einer Kompositfüllung in einer Sitzung behandelt.

3Ausgedehnte Karies
Im Dentin schreitet die Karies schneller voran und schwächt den Zahn, manchmal bis ein Höcker abbricht.
→ Wir stellen den Zahn mit einem Inlay oder Onlay aus Keramik wieder her.

4Der Nerv ist betroffen
Die Bakterien erreichen die Pulpa: Der Nerv entzündet sich, der Schmerz wird stark, manchmal spontan und nachts. Die Infektion kann sich dann über die Wurzel hinaus ausbreiten und einen Abszess bilden.
→ Der Zahn muss wurzelbehandelt und anschließend mit einer Krone geschützt werden.

5Der stark zerstörte Zahn
Hat die Karies den größten Teil des Zahns zerstört, lässt er sich manchmal nicht mehr erhalten. Wir stellen Ihnen dann die Möglichkeiten vor, ihn zu ersetzen.
Vorbeugen ist besser als behandeln
Gründliches Zähneputzen, wenig Zucker und regelmäßige Kontrollen ermöglichen es, Karies zu erkennen, solange sie noch klein ist, und sie einfach zu behandeln.